Breitling Uhren der Kollektion Navitimer

Bei der Breitling Navitimer schaut man unweigerlich etwas genauer hin, denn um das Zifferblatt herum sitzt eine Rechenschieber-Lünette, die ziemlich ungewöhnlich für eine Armbanduhr ist. Damit lassen sich unter anderem Geschwindigkeiten, Entfernungen und Treibstoffverbrauch berechnen. Dieses Uhrenmodell war ursprünglich tatsächlich als Hilfsmittel für Piloten gedacht. Breitling stellte sie 1952 vor, und schon wenige Jahre später wurde sie von der Aircraft Owners and Pilots Association übernommen.

Das erklärt auch, warum auf dem Zifferblatt einiges zu finden ist, was man so in dieser Form bei anderen Uhren nicht findet. Drei Totalisatoren, die Skalen und die drehbare Lünette erzeugen nicht wirklich ein zurückhaltendes Erscheinungsbild. Über Jahrzehnte hinweg wurde die Breitling Navitimer immer wieder angepasst und mit unterschiedlichen Werken ausgestattet. Die Grundidee blieb dieselbe. Die Modelle werden heute sowohl für Damen als auch für Herren angeboten, wobei sich die Größen deutlich unterscheiden können. Und wer sich einmal mit der Rechenschieber-Lünette beschäftigt hat, versteht ziemlich schnell, warum die Navitimer unter den Fliegeruhren einen ganz eigenen Platz einnimmt.